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Drei Delegierte aus Niedersachsen im neunköpfigen Vorstand des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates (BZI)

Der neu gewählte BZI-Vorstand: (v. l. n. r.)

Daniel De Oliviera Soares (Bremen) / Galina Ortmann (Niedersachsen) / Dang Chau Lam (Niedersachsen) /Lajos Fischer, BZI-Vorsitzender (Bayern) / Argyri Paraschaki (Baden-Württemberg) / Memet Kilic (Baden-Württemberg) / Jose Paca (Thüringen) / Satenik Roth (Sachsen-Anhalt)/ Fikret Abaci (Niedersachsen)

 

Am 1. Juli 2017 fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin die Mitgliederversammlung des BZI statt. Galina Ortmann (Hildesheim) und Fikret Abaci (Salzgitter) wurden wieder in den Vorstand gewählt. Dang Chau Lam (Hannover) ist als dritter Niedersachse in den Vorstand gewählt worden. Lajos Fischer wurde zum neuen Vorsitzenden des BZI gewählt. Er ist Vorstandsmitglied der bayrischen AGABY und Mitglied des Integrationsbeirates Kempten. Mehr Informationen finden Sie in den Pressemitteilungen:

PDF Presseinformation BZI-Vorsitzender

PDF - Pressemitteilung Neuer BZI-Vorstand

Vor der Vollversammlung fand die BZI-Konferenz zur politischen Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte statt. Auf dem Programm standen u.a. die bundesweite Kampagne "Hier lebe ich, hier wähle ich!" und eine Podiumsdiskussion mit Vertreter/innen aus den Bundestagsparteien zu den Wahlprüfsteinen für die Bundestagswahl am 24. September 2017:

PDF - Ablauf Konferenz Politische Teilhabe von Migranten Juli 2017 in Berlin

 

 

Migration und Integration – Von der Theorie zur Praxis

Auf der 109. Plenarsitzung des NIR am 13. Mai im Kulturzentrum Faust in Hannover überreichte Bäckermeister Marcus Pieper unter dem Motto „Vielfalt leben“ dem aus dem Sudan geflüchteten Sharif Ahmad seinen Ausbildungsvertrag. Sozialministerin Cornelia Rundt, Bäckerinnungsmeister Carsten Wulf sowie die Vorstände von NIR und NEMO würdigten den Einsatz der haupt- und ehrenamtlich engagierten Kräfte vom Projekt samo.fa. Auf der Mitgliederversammlung des NIR am 14. Mai 2017 wählte das Plenum die vier stimmberechtigten Delegierten für die Hauptversammlung des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates (BZI) am 1. Juli 2017 in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin.

(v. l. n r.: Dang Chau Lam, Galina Ortmann, Fikret Abaci, Mustafa Yalcinkaya)

 

Die Delegierten und Mitglieder des Niedersächsischen Integrationsrates (NIR) freuen sich darauf, nach fünf Jahren wieder in der Landeshauptstadt Hannover tagen zu können.

Am 13. Mai 2017 um 12:30 Uhr eröffnen wir unsere Konferenz „Stärkung der Migrantenselbstorganisationen - Vielfalt leben“. Grußworte sprechen Sozialministerin Cornelia Rundt und Bürgermeisterin Regine Kramarek.Wir bitten um Anmeldungen per E-Mail an die NIR-Geschäftsstelle bis zum 8. Mai 2017. Die Konferenz führt der NIR in Kooperation mit dem „MiSO-Netzwerk Hannover“ und dem „Kulturzentrum FAUST“ durch. Für nähere Informationen klicken Sie bitte auf die folgende

PDF - Ankündigung Konferenz Stärkung MSO+Vielfalt

Integration, Vielfalt und Religion / Fachtagung des NIR am 18. Februar 2017 im Braunschweiger Rathaus

Im Rahmen seines Auftrags zur politischen und gesellschaftlichen Bildung haben Vorstand und Geschäftsführung die Mitglieder des NIR und Gäste aus der Braunschweiger Region zum Fachtag über religiöse Vielfalt in Niedersachsen eingeladen. Die Tagung wurde in Kooperation mit dem Büro für Migration der Stadt Braunschweig durchgeführt und von Bürgermeisterin Annegret Ihbe und dem NIR-Vorsitzenden Mustafa Yalcinkaya eröffnet.

Frau Dr. Spielhaus, Professorin für Islamwissenschaften, betonte, dass das Thema Integration viel zu oft einseitig mit dem Islam in Verbindung gebracht werde. Der Beauftragte für christlich-muslimischen Dialog der hannoverschen Landeskirche, Prof. Dr. Reinbold, sprach von einer gewaltigen zivilgesellschaftlichen Aufgabe, für die es keine einfachen Lösungen gebe.

Als gelungenes Beispiel für den Austausch unterschiedlicher Kulturen stellte Dr. Reinbold das Haus der Religionen vor. In diesem Zentrum für interreligiöse und interkulturelle Bildung in Hannover haben sich zehn Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften zusammengeschlossen. Sie treten gemeinsam ein für eine Haltung des Interesses, des Respekts und der Achtung des Anderen.

PDF - Bericht Braunschweiger Zeitung

PDF - Programm Integration, Vielfalt und Religion

 

NIR: Erfolgreicher Auftakt für das Impulspapier der Migrant*innenorganisationen beim Integrationsgipfel

 Copyright/Foto: Integrationsbeauftragte/Stefanie Loos

Auf dem neunten Integrationsgipfel der Bundesregierung am 14. November 2016 in Berlin wurde das Impulspapier der Migrant*innenorganisationen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Staatsministerin Aydan Özoguz vorgestellt. Mehr als 50 Migrantenorganisationen, Neue deutsche Organisationen und der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat sind erstmalig mit einer gemeinsamen Stimme aufgetreten. Gemeinsam vertreten sie die überwiegende Mehrheit der 17 Millionen Menschen mit Einwanderungsgeschichte in Deutschland.

In dem Impulspapier werden vier direkte Veränderungsziele und 29 Maßnahmen benannt, wie die interkulturelle Öffnung von Institutionen und Organisationen gelingen kann.

In dem Papier geht es auch um das Ziel, Vielfalt und Integration ins Grundgesetz aufzunehmen, um gleiche Chancen für alle zu schaffen und Deutschland als vielfältiges Einwanderungsland zu gestalten. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach über eine Öffnung der Strukturen für Menschen mit Migrationshintergrund und ganz selbstverständlich von der gemeinsamen Einwanderungsgesellschaft. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, forderte einen verbesserten Zugang von Migranten zum öffentlichen Dienst und schlug "Zielmarken" vor.

Nach dem erfolgreichen Auftakt werden Veränderungsvorschläge und Maßnahmen an die Bundesregierung und die Entscheider im Bund, Ländern und Kommunen sowie an weitere Verbände und Organisationen weitergereicht, um dort zu diskutieren, welche Maßnahmen und Ziele ein neues Selbstverständnis von Deutschland als Einwanderungsgesellschaft voranbringen können.

An der Formulierung des Impulspapiers war der Niedersächsische Integrationsrat (NIR) durch seine Delegierte aus Hildesheim und Stellv. Vorsitzende des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates (BZI), Galina Ortmann, in Arbeits- und Redaktionssitzungen in Berlin beteiligt:

"Das Impulspapier verstärkt unter anderem unsere alten Forderungen nach einer gerechten Teilhabe durch ein Bundespartizipations- und Integrationsgesetz, einem allgemeinen kommunalen Wahlrecht, einer interkulturellen Öffnung der Parteien und des öffentliches Dienstes, nach mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Entscheidungspositionen und nach wirksamer Bekämpfung von institutionellem Rassismus. Darüberhinaus fordern wir einen Demokratiegipfel der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen, der Zivilgesellschaft und Medienvertreter*innen sowie einen nationalen Aktionsplan "Teilhabe" der Bundesregierung", um die vorgeschlagene Maßnahmen des Impulspapiers umzusetzen" sagte Galina Ortmann.

PDF - impulspapier-der-mo-zur-teilhabe-in-der-einwanderungsgesellschaft

PDF - kurzfassung-impulspapier-der-mo-zur-teilhabe-in-der-einwanderungsgesellschaft_

 

NIEDERSÄCHSISCHER INTEGRATIONSRAT TAGT AM 29./30. OKTOBER 2016 ZUM THEMA RECHTSEXTREMISMUS IN GÖTTINGEN

PDF - presseinformation-tagung-Göttingen-2016

 

NIEDERSÄCHSISCHER INTEGRATIONSRAT TAGT IM HISTORISCHEN GLOCKENHAUS IN DER HANSESTADT LÜNEBURG – BERICHT VOM 28. MAI 2016.

NEWPDF - 28.05.2016 Bericht Plenum Lüneburg.compressed

NDR Summer School 2016

Radio & Online Werkstatt für junge Erwachsene mit Migrationshintergrund aus Niedersachsen vom 27. Juni 2016 bis 8. Juli 2016 in Hannover

Summerschol

Hallo, 

du hast noch keine Pläne für deine Sommerferien? Du interessierst dich für Medien und willst dich mal ausprobieren? Du bist gerne mit anderen jungen Leuten zusammen?

Wenn du alle drei Fragen mit einem JA beantwortet hast, dann haben wir was für dich: Der NDR veranstaltet zum ersten Mal eine "NDR Summer School" in Hannover. Zehn Tage lang machst du Programm - zusammen mit 17 anderen jungen Leuten.

Wer mitmachen kann, was geboten wird und alles rund um die Bewerbung steht auf dem Flyer, den du hier findest.

Wir freuen uns auf dich und deine Bewerbung!

Liebe Grüße und bis zum Sommer

das Team der NDR Summer School 2016 und die Kooperationspartner:
- Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
- Niedersächsischer Integrationsrat
- ARD.ZDF medienakademie

PDF - NDR_Summer School 2016

Das Plenum des NIR tagte in Langenhagen

Diskussion über Ziele und Strukturen - Verabschiedung von Vorstandsmitgliedern

Zum wiederholten Mal haben sich die Delegierten des NIR am 27./28.02.2016 zu einer Plenarsitzung in Langenhagen versammelt. In einem moderierten Workshop wurde am Samstag intensiv an der Formulierung von Zielen und der Weiterentwicklung der Strukturen gearbeitet. Am Abend überreichte der aktuelle Vorstandsvorsitzende Mustafa Yalcinkaya Geschenke und Blumensträuße an drei ausgeschiedene Vorstandsmitglieder:

M. Yalcinkaya ehrt C. Ramirez

  • Cecilia Ramirez, Vorstandsmitglied vom 08.03.2015 bis zum 11.07.2015

M. Yalcinkaya ehrt A. Ouedraogo

  • Abdou Ouedraogo, im Vorstand vom 15.07.2007 bis zum 11.07.2015, Vorstandsvorsitzender vom 03.06.2012 bis zum 11.07.2015

M. Yalcinkaya ehrt F. Abaci

  • Fikret Abaci, Vorstandsmitglied vom 15.07.2007 bis zum 11.07.2015

 

Am Sonntag stellte die ehemalige Vorstandvorsitzende Dr. Koralia Sekler ihre Arbeit im NDR-Rundfunkrat vor. Nach intensiven Vorgesprächen mit der Intendanz werden im Sommer 2016 in Kooperation von NDR, NIR und dem Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr junge Talente mit Migrationshintergrund in einer zweiwöchigen „Summer School“ einen direkten Einblick in die Arbeit von Moderatoren, Redakteuren, Webreportern, Technikern und Kaufleuten für Büromanagement erhalten.

Der NIR wird das NDR-Team aus der Volontärsausbildung vor allem in der Bewerbung des Projekts und der Auswahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen unterstützen. Über das Projekt wird u. a. im NDR-Regionalfernsehen berichtet.

Im weiteren Verlauf der Tagung diskutierten die Delegierten über aktuelle Themen wie die seit langem geforderte Gesundheitskarte für Flüchtlinge, die Umsetzung des herkunftssprachlichen Unterrichts und die Vertragsentwürfe der Landesregierung mit den muslimischen Religionsgemeinschaften.

Auf den nächsten Mitgliederversammlungen des NIR am 23.04.2016 in Hannover und am 28.05.2016 in Lüneburg stehen die Diskussion von Satzung und Geschäftsordnung sowie der Inhalte des geplanten Nds. Teilhabe- und Integrationsgesetzes auf der Tagesordnung.  

 

Niedersächsischer Integrationsrat wählt neuen Vorstand

Gruppenfoto-Vorstand

Von links nach rechts: Dang Chau Lam (stv. Vorsitzender), Cristina Antonelli-Ngameni (stv. Vorsitzende), Mustafa Yalcinkaya (Vorstandsvorsitzender), Lucy Grimme (stv. Vorsitzende), Achim Weber (Geschäftsführer), Ayça Avcı (stv. Vorsitzende)

 

Mustafa Yalcinkaya aus Garbsen ist neuer Vorstandsvorsitzender

Hannover (stp). Das Plenum des Niedersächsischen Integrationsrates (NIR) hat am 29. November 2015 im Großen Sitzungssaal des Alten Rathauses in Oldenburg den Rektor an der Hauptschule Nikolaus Kopernikus in Garbsen und Vertreter des NIR im Landesschulbeirat - Mustafa Yalcinkaya - zum neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt.

Sein Vorgänger Abdou Ouedraogo trat aufgrund neuer Aufgaben in anderen Gremien mit ehrenamtlicher Besetzung nicht mehr zur Wahl der Vorsitzenden an, sicherte dem neuen Vorstand aber seine Unterstützung zu.

Bis zur nächsten Vorstandswahl im Herbst 2017 schenkten die Delegierten auch Lucy Grimme vom Integrationsbeirat für die Hansestadt und den Landkreis Lüneburg und seit 2014 die Vertreterin des NIR in der Landtagskommission für Migration und Teilhabe erneut das Vertrauen.

Neu im Vorstand dabei sind Ayça Avcı aus dem Migrationsbeirat der Stadt Osnabrück und Projektleiterin in der pädagogischen Arbeit mit Kindern aus Zuwandererfamilien, Cristina Antonelli-Ngameni aus dem Ausschuss für Integration der Stadt Braunschweig und Mitglied im Leitungsteam des Hauses der Kulturen sowie Integrationspreisträger Dang Chau Lam aus dem Internationalen Ausschuss der Landeshauptstadt Hannover und Vorsitzender des Vietnamzentrums.

V.i.S.d.P. : Achim Weber Geschäftsführer

 

Der NIR unterstützt die Initiative des Landes: Niedersachsen packt an!

 

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Auf der Flucht vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung retten sich jeden Tag zahlreiche Menschen nach Europa, Deutschland und auch zu uns nach Niedersachsen. In unserer Demokratie, in der die Würde jedes Menschen unantastbar ist, hoffen die Flüchtlinge berechtigter Weise auf Schutz für sich und ihre Kinder.

Wir sind ein offenes gesellschaftliches Bündnis. Wir arbeiten daran, den geflüchteten Menschen Schutz zu geben und einen Neustart in Niedersachsen zu ermöglichen. Wir zeigen, was Niedersachsen ausmacht: Solidarität, Toleranz und gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Setzen auch Sie ein Zeichen, indem Sie den Aufruf unterzeichnen und dann mit Ihren Freunden teilen: Machen Sie jetzt mit und unterstützen Sie den Aufruf!

Hier finden Sie den vollständigen Text des Aufrufes.

 

PDF - Aufruf Niedersachsen packt an

 

 

 

 

Einladung zur Tagung „Erfolgsfaktor Migration – Chancen und Herausforderungen einer modernen Zuwanderungsgesellschaft“ in Oldenburg

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir würden uns freuen, Sie anlässlich der Plenarsitzung des Niedersächsischen Integrationsrates, in Kooperation mit der Stabsstelle für Integration der Stadt Oldenburg, am Samstag, den 28. November 2015 von 11 Uhr bis 16.30 Uhr, im Neuen Forum der BBS 3, Maastrichter Straße 27, 26123 Oldenburg,

 

begrüßen zu dürfen, um mit uns über aktuelle migrationspolitische Chancen und Herausforderungen zu diskutieren. Die Zunahme von Asylsuchenden in Europa regt auch in Deutschlands Politik und Öffentlichkeit zu vielfältigen Fragen, Forderungen und Debatten hinsichtlich der Möglichkeiten und der Realität von Integration und Partizipation der Migrantinnen und Migranten an.

Um das Ziel der politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Gleichstellung der zugwanderten Bevölkerung mit deutschen Staatsangehörigen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens zu erreichen, ist es notwendig, die Interessen der Migrantinnen und Migranten zu berücksichtigen und einen Dialog auf Augenhöhe zu führen.

Wir freuen uns darüber, in diesem Jahr mit der Stabsstelle für Integration der Stadt Oldenburg die öffentliche Tagung „Erfolgsfaktor Migration – Chancen und Herausforderungen einer modernen Zuwanderungsgesellschaft“ durchführen zu können.

Hierzu konnten Rednerinnen und Redner aus Wissenschaft, Politik und Vereinen für Vorträge und Podiumsgespräche zu vielfältigen Aspekten, Chancen und Herausforderungen der aktuellen Migrationspolitik gewonnen werden. Einladungskarte und Programm finden Sie auf dieser Seite.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und die Stadt Oldenburg.Wir laden Sie herzlich dazu ein, an den Vorträgen und Diskussionen teilzuhaben und sich auszutauschen.

Um Anmeldung wird gebeten bis Freitag, 13. November 2015 über das Service Center der Stadt Oldenburg, Telefon 0441 235 44 44 oder per E-Mail an: servicecenter@stadt-oldenburg.de.

 

Flyer Programm Fachtag NIR-OL 28.11.15

Einladungskarte Fachtag NIR-OL 28.11.15

 

Presseerklärung Der Niedersächsische Integrationsrat begrüßt die Vorhaben der Landesregierung zur Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen

Sehr geehrte Damen und Herren, aufgrund der aktuellen Prognosen zum Zuzug von Flüchtlingen nach Niedersachsen sollen die Kommunen eine vorzeitige Abschlagszahlung über 180 Millionen Euro erhalten. Insgesamt will die Landesregierung 300 Millionen Euro für eine Reihe von Maßnahmen zur Verfügung stellen.Um die Flüchtlinge möglichst schnell menschenwürdig unterbringen zu können, soll eine Summe von 70 Millionen Euro in den Ausbau von Erstaufnahmeeinrichtungen und die Sanierung von landeseigenen Gebäuden zur zukünftigen Nutzung als Flüchtlingsunterkünfte fließen.Der Niedersächsische Integrationrat begrüßt diese Vorhaben zur dringend notwendigen Verbesserung der Unterbringungssituation.

 

Insbesondere freut sich der Niedersächsische Integrationrat über die Bereitstellung von Mitteln für seine aktuellen Vorschläge und Forderungen in den Bereichen Sprachfördermaßnahmen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, Sprachkurse für erwachsene Flüchtlinge, für die Flüchtlingssozialarbeit und die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe. Außerdem sollen noch im Jahr 2015 zehn weitere Stellen für Familienrichterinnen und -richter zur Bewältigung der steigenden Zahl von Vormundschaftsverfahren bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, deren Zahl deutlich angestiegen ist, geschaffen werden. Hierzu hatte der Niedersächsische Integrationrat seine Vorstellungen im Juni 2015 in die Kommission für Migration und Teilhabe des Landtages eingebracht.

 

 

V.i.S.d.P.: Achim Weber Geschäftsführer

Intensive Gespräche am Stand des NIR im Migrationszelt des Sozialministeriums

Tag der Niedersachsen vom 26.-28. Juni 2015 in Hildesheim

nir Hildesheim 3Abdou Ouedraogo, Galina Ortmann und Murat Bas, die drei Delegierten des NIR im Migrationszelt, führten mit Innenminister Boris Pistorius Gespräche über die Flüchtlingskonferenzund erste Ergebnisse aus dem Arbeitskreis Sprachförderung.

nir hildesheim 5Mit der Beauftragten für Migration und Teilhabe Doris Schröder-Köpf diskutierten sie über das aktuelle Thema der „Unbegleiteten Minderjährigen Flüchtlinge“

nir Hildesheim 1und mit Sozialministerin Cornelia Rundt über Pflege und Gesundheit in der Einwanderungsgesellschaft.

nir Hildesheim 2Die Landtagsabgeordneten Klaus-Peter Bachmann und Ottmar von Holtz nutzten den Stand des NIR im Migrationszelt, um ihrerseits Gäste zu empfangen.

 

Fotos: Detlef Kuhr, BAMF Braunschweig

 

 

 

 

Der Niedersächsische Integrationsrat begrüßt die Entschließungsanträge der Regierungsfraktionen zur Flüchtlingspolitik und zu Sprachkursen

Hannover, 11. Juni 2015

Das Land Niedersachsen hat den Kommunen 40 Millionen Euro zusätzlich für die Flüchtlingsaufnahme zugesagt. Die Kommunen erhalten damit eine Kostenerstattung

in Höhe von ca. 8.200 Euro pro Flüchtling und Jahr. Das ist im Ländervergleich positiv zu bewerten. Außerdem hat Niedersachsen mehr Platz und mehr Kontingente bei den Erstaufnahmeeinrichtungen geschaffen.

Allerdings ist nun auch der Bund gefordert: Er muss endlich dafür sorgen, dass die Sprach- und Integrationskurse für alle Flüchtlinge geöffnet werden. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass Asylsuchende nach wie vor davon ausgeschlossen sind. Eine schnelle gesellschaftliche und berufliche Integration kann nur gelingen, wenn Flüchtlinge die deutsche Sprache lernen können.

Zusätzlich sollten auch die Kommunen ihre Verantwortung stärker wahrnehmen, indem sie sich um eine systematische Zusammenarbeit mit Arbeitsagenturen, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern und ESF-geförderten Bleiberechtsnetzwerken zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für Flüchtlinge bemühen.

Innenminister Boris Pistorius, die Fraktionsvorsitzenden Johanne Modder und Anja Piel sowie die Abgeordneten Filiz Polat, Dr. Christos Pantazis und Ottmar von Holtz haben in ihren Reden am 3. und 4. Juni 2015 im Landtag wichtige Akzente und Impulse gesetzt. Vorstand und Delegierte des Niedersächsischen Integrationsrates werden die Umsetzung der Migrations- und Teilhabepolitik weiterhin unterstützen und kritisch begleiten.

 

 

Galina Ortmann und Fikret Abaci in den BZI-Vorstand gewählt

Bonn/Hannover, 21. März 2015

BunterBZI-Vorstand (von links nach rechts): Abaci, Fikret (Niedersachsen), Paraschaki, Argyri (Baden-Württemberg), Roth, Satenik (Sachsen-Anhalt), Soares, Daniel De Oliveira (Bremen),Ortmann, Galina (Niedersachsen), Kilic, Memet (Vorsitzender, Baden-Württemberg), Paca, Jose (Thüringen), Fischer, Lajos (Bayern), Ceh, Aleksander (Rheinland-Pfalz)

 

Der Niedersächsische Integrationsrat  gratuliert dem frisch gewählten Vorstand des Bundeszuwanderungs- und Integrationsrates (BZI) und wünscht den neuen und alten Vorstandsmitgliedern viel Kraft und Erfolg für die zukünftige  Arbeit.

Gleichzeitig bedanken wir uns bei Giuseppe Schillaci und Hakan Gündüz für die geleistete Arbeit als Vorsitzender und Geschäftsführer des BZI. Wir wünschen Euch alles Gute für die Zukunft.

 

 

NIR-Fachtagung „Verbesserung der Ausbildungschancen für junge Migrantinnen und Migranten“ am 7. März 2015 in Hildesheim

U v.l.n.r.: Bernd Westphal (MdB), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Bernd Nothnick (MW), Abdou Ouedraogo (NIR), Galina Ortmann und Dr. Alexey Ponomarev (Migrationsbeirat Hildesheim), Ottmar von Holtz (MdL)

 

Wie können die Chancen junger Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt verbessert werden? Was können Arbeitgeber dazu beitragen? Wie können Schulen mehr fördern? Wo kann die Politik ansetzen? Mit diesen komplexen Fragen beschäftigte sich der NIR am 7. März 2015 auf seiner Plenarsitzung in Hildesheim. Impulsreferate, Workshops und eine abschließende Diskussion machten deutlich, dass noch viel Handlungsbedarf besteht. Die starke Zuwanderung sieht Oberbürgermeister Dr. Meyer als „Herausforderung, die wir annehmen müssen“. Rund 60 Teilnehmer mpfing er im Rathaus. “Wir haben eine offene Willkommenskultur mit einem bemerkenswerten ehrenamtlichen Engagement.“

Über diese Worte Meyers freute sich der NIR-Vorsitzende Abdou Ouedraogo, der betonte, dass die Integration von Zuwanderern die deutsche Gesellschaft noch lange begleiten werde. Dabei seien Migrationsbeiräte sehr wichtig. Auch der vor zwei Jahren gegründete Hildesheimer Migrationsbeirat hat sich dem landesweiten Netzwerk angeschlossen und profitiere nun vom Erfahrungsaustausch und der Kommunikation mit dem Landtag.

„Sie sind uns hochwillkommen“ betonte Bernd Nothnick, Leiter des Referats für Arbeits- und Beschäftigungsförderung im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Längst sei klar, dass Niedersachsen ein Einwanderungsland ist; 1,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben hier. Zwei Drittel kommen laut Nothnick aus EU-Staaten, ein Drittel aus dem Rest der Welt.

Viele Zuwanderer seien gut qualifiziert, rund 30 Prozent verfügen über eine Ausbildung, die der eines deutschen Facharbeiters entspreche, jeder fünfte habe einen Universitätsabschluss. Mit der sogenannten „Fachkräfteinitiative“ seien für diese Personengruppe viele Maßnahmen auf den Weg gebracht worden, u.a. zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.

Von den Anforderungen an die Politik ging es zum Engagement der Ehrenamtlichen, die sich in Migrantenorganisationen für die Integration ihrer Landsleute einsetzen. Wie zentral deren Rolle ist, betonten bereits alle Redner vor Cemalettin Özer, dem Geschäftsführer von „Mozaik“ Für Jugendliche aus Einwanderfamilien sehe es jedoch nach wie vor nicht gut aus. Trotz gleicher Sprachkenntnisse und gleicher Noten finden sie weniger leicht einen Ausbildungsplatz als ihre deutschstämmigen Mitbewerber. 

Die Migrationsbeiräte sollten sich in ihren Gemeinden und Kommunen als „Partner für Strukturprojekte der Arbeitsmarktintegration“ und als Partner der Kammern und berufsbildenden Schulen anbieten, um den Zugang der Institutionen zu den Zielgruppen zu erleichtern, resümierte NIR-Referent Ralf Sabelhaus am Tag nach der Veranstaltung im internen Kreis der Delegierten.

 

Ursprünglicher Text von Nicole Braemer

Zusammengefasst und ergänzt von Achim Weber

Fotos von Bernward Kiel

 

Am 22.01.2015 positionierte sich Olaf Lies in einer Presseerklärung:

„Einwanderer waren und sind schon heute ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort Niedersachsen.

(…)

„Wir beobachten mit Sorge einen Fachkräftemangel und in vielen Branchen unbesetzte Ausbildungsplätze. Ohne Zuwanderung werden wir Wirtschaftskraft und Wohlstand in unserem Land nicht erhalten können. Das ist auch in der Wirtschaft verstanden worden. Nicht umsonst hat zum Jahreswechsel der Zentralverband des Deutschen Handwerks demonstrativ „Ausbilden statt abschieben“ gefordert.

(…)

Der Schlüssel zum Erfolg ist die Bildung. Wir müssen das Bildungs- und Ausbildungsniveau bei Zuwanderern steigern, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt weiter zu erhöhen.

(…)

In der Vergangenheit haben wir allerdings unseren Arbeitsmarkt gegen Flüchtlinge abgeschottet und sie oft zu jahrelanger Untätigkeit verdammt.

(…)

Um die Forderung der Wirtschaft aufzunehmen: Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit bei der Berufsausbildung. Wenn sie einem jungen Menschen mit Flüchtlingshintergrund einen Ausbildungsplatz bieten, müssen sie sicher sein können, dass dieser Auszubildende nicht mittendrin abbrechen und das Land verlassen muss.“

 

 

Hannover, 15. November 2014

 

Doris Schröder-Köpf, Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, war am 15. November 2014 Gastgeberin des Empfangs „30 Jahre Niedersächsischer Integrationsrat“ im Gästehaus der Landesregierung.

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v.l.n.r.:

Ratsvorsitzender und Erster Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover Thomas Hermann, Landtagsvizepräsident Klaus-Peter Bachmann (MdL), Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung Cornelia Rundt, NIR-Vorsitzender Abdou Ouedraogo, Landesbeauftragte Doris Schröder-Köpf (MdL), Vorsitzende Kommission Migration und Teilhabe Filiz Polat (MdL)

Doris Schröder-Köpf hatte anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Niedersächsischen Integrationsrates etwa 60 Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Integrations- und Migrationsbeiräte, Mitglieder der Landtagskommission zu Fragen der Migration und Teilhabe sowie langjährige Wegbegleiter des Integrationsrates zu einem Empfang eingeladen. Neben Doris Schröder-Köpf haben Cornelia Rundt, Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und Abdou Ouedraogo, Vorsitzender des Niedersächsischen Integrationsrates, Erfolge und Zukunftsperspektiven der Integrationsarbeit in Niedersachsen beschrieben und das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder des Niedersächsischen Integrationsrates gewürdigt.

Die Veranstaltung wurde mit einer Podiumsdiskussion zum Thema: „Von der Ausländerpolitik über die Integrationspolitik zur Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund in Niedersachsen - Bewertung der niedersächsischen Integrationsarbeit der letzten 30 Jahre“ vertieft. Daran nahmen Dr. Koralia Sekler und Mustafa Yalcinkaya (beide Vorstand NIR), Ralf Sabelhaus (Migrationsbeirat Osnabrück), Kai Weber (Geschäftsführer des Flüchtlingsrats Niedersachsen) und Dr. Anwar Hadeed (Geschäftsführer AMFN) als Experten teil. Sie diskutierten unter der Leitung von Moderator Vassili Golod (freier Journalist) kritisch, engagiert und zukunftsorientiert über Probleme und Perspektiven ihrer Arbeit sowie die Politik der Landesregierung.

Die Veranstaltung wurde mit persischer Musik auf der Santur von Kioomars Musayyebi sowie türkischer Musik auf der Baglama von Saskia Tan und Hikmet Yildiz vom „Center for World Music“ der Stiftung Universität Hildesheim“ begleitet.

Text: Aylin Saral, Achim Weber

 

Fotos: Aylin Saral, Dennis Schischke, Achim Weber

 

Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2014

Niedersachsen hatte ganz Deutschland zu Gast. Wir hoffen, dass wir gute Gastgeberinnen und Gastgeber waren. Wir haben versucht, unser Bestes zu geben. Der Höhepunkt war das große Finale am Maschsee am Abend des 3. Oktobers mit dem Klangstrahler-Projekt. „Vereint in Vielfalt“: Motto des diesjährigen Tages der Deutschen Einheit. Der Vorsitzende des Niedersächsischen Integrationsrates Herr Abdou Ouedraogo und seine Vorstandskollegin Frau Lucy Grimme begrüßen den Bundespräsidenten Herrn Joachim Gauck vor dem Hannover Congress Centrum HCC.

 

 

Zugewandert – Angekommen?! – Chancen der Vielfalt

Herr Ouedraogo, Vorsitzender des Niedersächsischen Integrationsrates, tauscht sich mit der Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel nach der Eröffnung der Veranstaltung am 22. Oktober 2014 im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin aus.